Datum: 26.09.2026 um 0:43 Uhr
Dauer: 3 Stunden 37 Minuten
Einsatzart: FEU G
Einsatzort: Kieler Straße
Einsatzleiter: Wehrführer
Mannschaftsstärke: 22
Fahrzeuge: ELW 1, HLF 20/16, TLF 16/25, GW-L1, LF 10 (FF Hasloh), MZF (FF Hasloh), TLF 16/25 (FF Hasloh)
Weitere Kräfte: Polizei
Einsatzbericht:
In der Nacht auf den 26. September 2026 wurde die Feuerwehr Bönningstedt um 00:43 Uhr zunächst mit dem Einsatzstichwort „FEU K (Feuer, kleiner Standard) – brennen Heuballen“ in die Kieler Straße alarmiert. Bereits während der Anfahrt zum Einsatzort wurden die Einsatzkräfte durch die Leitstelle darüber informiert, dass inzwischen mehrere Anrufer von ca. 20 brennenden Heuballen berichteten. Das Einsatzstichwort wurde daraufhin auf „FEU (Feuer, Standard)“ und kurz darauf auf „FEU G (Feuer, größer Standard)“ erhöht.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle bestätigte sich das gemeldete Lagebild: ca. 20 Heuballen standen vor Ort in Brand. Aufgrund des erkennbar größeren Umfangs und der Dauer der Löscharbeiten wurde kurz nach Eintreffen der Feuerwehr Bönningstedt die Feuerwehr Hasloh zur Unterstützung nachgefordert. Mittels zwei Strahlrohren wurden die Heuballen abgelöscht, hierzu wurde auch ein Radlader zur Einsatzstelle nachgefordert, mit dem die Heuballen auseinandergezogen und verbleibende Brandnester gezielt bekämpft werden konnten. Wegen der starken Rauchentwicklung war eine Arbeit an den Heuballen nur unter umluftunabhängigem Atemschutz möglich.
Die aufwändigen Löscharbeiten zogen sich über ca. 3,5 Stunden hin. Durch den LKW der Kreisfeuerwehrzentrale wurden frische Atemluftflaschen und Schläuche zur Einsatzstelle verbracht. Anschließend galt es noch im Feuerwehrhaus, die eingesetzten Materialien aufzuräumen und die Fahrzeuge der Feuerwehr neu zu bestücken.
Zur Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Bönningstedt mit ELW 1, HLF 20/16, TLF 16/25, GW-L1 und 22 Kräften.
Feuerwehr Hasloh mit MZF, TLF 16/25, LF 10/6 und 21 Kräften.
KFV Pinneberg mit zwei Fahrzeugen und zwei Einsatzkräften.