Wärmebildkamera

Wärmebildkameras dienen hauptsächlich dem Angriffstrupp im Innenangriff in einem Gebäude zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung. Sie werden vornehmlich zum Auffinden von Personen sowie zum Aufspüren und Beobachten von Brandherden und Glutnestern (z. B. in Isolierungen, in Leichtbauwänden, bei Reetdächern usw.) eingesetzt. Die Wärmebildkameras ermöglichen den Einsatzkräften den Blick durch Rauch, Nebel und Dunkelheit, wo ansonsten nur allein ein mühseliges und zeitaufwändiges Abtasten und Absuchen der Räumlichkeiten erfolgt wäre. Bei technischen Hilfeleistungen können ggf. auch Füllstände von Behältnissen über die Wärmebildkamera ermittelt werden und vieles mehr.

Aber auch für die Einsatzleitung können der Einsatz einer Wärmebildkamera zur Beurteilung der Lage und die dann zu treffenden Entscheidungen sinnvoll sein. Wärmebildkameras sind in der Lage, unterschiedliche Darstellungen anzuzeigen. So kann ausgewählt und eingestellt werden, ob sie im Innenangriff, zur Personensuche, im Freiland, bei einem Gefahrguteinsatz usw. eingesetzt werden soll und bildet dies lageabhängig entsprechend im Bildschirm ab.

Wärmebildkameras werden auf dem Erstangriffsfahrzeug für die Brandbekämpfung, dem HLF 20/16, sowie auch auf dem weiteren Löschgruppenfahrzeug, LF 10, in einer fest eingebauten Ladehalterung mitgeführt.